Figwise

Punktdiagramm

Zahlenliste einfügen und ein Häufigkeits-Punktdiagramm zeichnen – die Statistik-Variante, nicht das Genexpressions- oder Fed-Dot-Plot – mit automatischer Klasseneinteilung, optionalen Gruppen und sofortigem SVG- oder PNG-Export.

Layout
12 13 14 15 16 17 18 19 Value
01BEISPIELE

Punktdiagramme für unterschiedliche Datenarten

Mit diesem Tool erstellte Häufigkeits-Punktdiagramme – von einer kleinen Klassenstichprobe bis zum Vergleich zweier Gruppen.

Eine kleine Klassenstichprobe

Die Quiz-Ergebnisse von fünfzehn Schülern als einzelne, nach Wert gestapelte Punkte – klein genug, dass ein Histogramm nur leere und einzeln besetzte Klassen zeigen würde, während das Punktdiagramm klar lesbar bleibt.

Notenverteilung einer Klasse

Die Prüfungsergebnisse einer ganzen Klasse in Fünf-Punkte-Klassen eingeteilt – sichtbar wird, wo sich die Klasse ballt und welche Werte außerhalb der Hauptgruppe liegen.

Wiederholte Messwerte

Zwanzig wiederholte Messungen derselben Laborgröße, entlang der Werteachse verteilt, um Streuung und Drift des Instruments zu zeigen – ein Fall, den ein Balkendiagramm der Mittelwerte vollständig verschleiern würde.

Zwei Klassen im direkten Vergleich

Dasselbe Quiz in zwei Kursen ausgewertet, als nebeneinanderliegende Punktspalten dargestellt, sodass Verschiebung des typischen Werts und Überlappung beider Gruppen auf einen Blick sichtbar sind.

02VERGLEICH

Punktdiagramm vs. Histogramm vs. Liniendiagramm: Warum kleine Stichproben Punkte brauchen

Alle drei Diagrammtypen zeigen numerische Verteilungen, gehen aber unterschiedlich mit kleinen Datensätzen um – ein Unterschied, der unterhalb von etwa 30 Beobachtungen am stärksten ins Gewicht fällt. Ein Hinweis zur Begriffsverwendung: In den US-amerikanischen Common-Core-Standards (2.MD.9, 3.MD.4) ist "line plot" schlicht die Schulbezeichnung für das Punktdiagramm links; der rechts verglichene Diagrammtyp ist die verbundene Punkt-zu-Punkt-Version, nicht diese Bedeutung.

Punktdiagramm

Jeder Wert erhält einen eigenen Punkt – nichts wird verdeckt.

  • Zeigt exakten Wert und Anzahl jeder Beobachtung, sodass Bindungen und Lücken sichtbar bleiben statt geglättet zu werden.
  • Bleibt schon bei acht bis zwanzig Punkten klar lesbar – ein Bereich, in dem andere Diagrammtypen wie Rauschen wirken.
  • Die Klassenbreite bestimmt, wie Punkte zu Spalten gestapelt werden, doch jede Beobachtung bleibt ein eigener Punkt – anders als bei einem Histogrammbalken wird kein Punkt zu einer nicht mehr trennbaren Form verschmolzen.
  • Markiert Ballungen, Lücken und Ausreißer punktgenau an ihrer Position auf dem Zahlenstrahl.
  • Braucht weder Glättung noch Kurvenanpassung noch willkürliche Klassenintervalle, um lesbar zu sein.

Histogramm & Liniendiagramm

Für große Stichproben gebaut, nicht für Klassengröße.

  • Die Balkenhöhen eines Histogramms hängen von der Lage der Klassengrenzen ab – eine Verschiebung kann einen sichtbaren Gipfel in zwei teilen oder eine reale Lücke überdecken.
  • Unter etwa zwanzig bis dreißig Werten sind Histogrammbalken meist leer oder einzeln besetzt, was eher wie Rauschen als wie eine Form wirkt.
  • Das Verbinden einzelner Messwerte mit einer Linie unterstellt eine Reihenfolge oder einen Trend, den ungeordnete Messwerte gar nicht haben.
  • Beide Diagrammtypen verdichten jede Beobachtung zu einem Balken oder Liniensegment und verwerfen die einzelnen Werte, die ein Punktdiagramm erhält.
  • Keiner zeigt Bindungen direkt an – zwei identische Werte erhöhen im Histogramm nur denselben Balken um eins.
03SO FUNKTIONIERT ES

So wird aus Rohwerten ein Punktdiagramm

So verwandelt dieses Tool eine Zahlenliste in ein beschriftetes Häufigkeitsdiagramm.

  1. 01

    Werte einfügen

    Eine Reihe von Zahlen in das Datenfeld einfügen, getrennt durch Kommas, Leerzeichen oder Zeilenumbrüche. Ganze Zahlen und Dezimalzahlen funktionieren beide, ungültige Einträge werden markiert statt stillschweigend verworfen.

  2. 02

    Klassenbreite und Skalenintervall festlegen

    Eine Klassenbreite wird automatisch aus der Datenspanne gewählt oder lässt sich selbst festlegen – schmalere Klassen halten einzelne Werte getrennt, breitere Klassen fassen nahe Werte für eine glattere Form zusammen.

  3. 03

    Bei Kategorienvergleich auf gruppierte Daten wechseln

    Eine zweite oder dritte Gruppe hinzufügen, um mehrere Stichproben in einem Diagramm darzustellen – entweder als nebeneinanderliegende Punktspalten oder als eine nach Gruppe farbig gestapelte Spalte.

  4. 04

    Punktdiagramm prüfen und exportieren

    Das Diagramm aktualisiert sich beim Tippen und stapelt bzw. klassiert die Punkte laufend neu. Sobald Streuung und Ballung stimmen, die fertige Abbildung als SVG oder PNG herunterladen.

04FUNKTIONEN

Wie dieses Tool Zahlen in Spalten verwandelt

Punktdiagramm-Tool mit editierbarem Klassenbreitenfeld, das Punkte neu zu Spalten gruppiert

Automatische Klasseneinteilung – überschreibbar

Das Tool wählt standardmäßig eine Klassenbreite aus der Datenspanne, sodass die Werte in eine gut lesbare Anzahl an Spalten fallen – jede Klassenbreite und jedes Skalenintervall lässt sich aber auch von Hand eingeben, wenn die Abbildung ein exaktes Intervall braucht, etwa ganze Einheiten oder eine feste Schrittweite.

Punktdiagramm-Tool mit Vergleich zweier Gruppen, nebeneinander und farbig gestapelt

Gruppen nebeneinander vergleichen oder farbig stapeln

Gruppen hinzufügen, um mehrere Stichproben in einem Diagramm darzustellen: Nebeneinander gibt jeder Gruppe eigene Punktspalten für den direkten Vergleich, gestapelt und farbig hält alle Werte auf einer gemeinsamen Achse mit nach Gruppe eingefärbten Punkten.

05FAQ

Alle Fragen zum Lesen eines Punktdiagramms

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Lesen und Erstellen von Punktdiagrammen.

06ÄHNLICHE TOOLS

Zahlen in ein Punktdiagramm verwandeln

Werte einfügen, Klassenbreite festlegen und ein Diagramm für Präsentation oder Laborbericht herunterladen.

Diagramm erstellen